Thema:

„Begabungsnotstand?
Potentiale fordern und fördern – leichter als gedacht“
am 27. Oktober 2018 von 09.00 – 17.00 Uhr

zum Anmeldeformular

Wir freuen uns über Ihr Interesse an der 2. Fachtagung in Greifswald zum Thema „Begabungsnotstand? Potentiale fordern und fördern – leichter als gedacht“, die in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald vorbereitet wird. Mit dieser Fachtagung wollen wir die Begabungsthematik vorstellen, Vorurteile ausräumen und mit interessanten Vorträgen und Workshops, gehalten von renommierten Dozentinnen und Dozenten aus ganz Deutschland, Anregungen zur praktischen Umsetzung geben. Die Tagung richtet sich an LehrerInnen, ErzieherInnen, Lehramtsstudierende und Eltern ebenso wie an Kinder- und Hausärzte, Studierende der Psychologie und weitere Interessierte.

Unter „Organisatorisches“ finden Sie alle Informationen rund um die Tagung, unter anderem Informationen zur Teilnahmegebühr und zur Anmeldung. Weiterhin stellen wir Ihnen die Themen der Vorträge vor und informieren Sie über die Inhalte der Workshops und unsere Empfehlungen, für wen die einzelnen Workshops besonders interessant sein werden. Darüber hinaus können Sie auch unsere Dozenten näher kennenlernen (siehe unten).

unterstützt durch:

Universität Greifswald

Wir danken allen bisherigen Spendern für die Unterstützung bei der Finanzierung der Konferenz.


Organisatorisches

Termin:
27.10.2018

Anmeldung zur Tagung:
Die Teilnahme an der Tagung erfordert eine Anmeldung, die vom 20.03.2018 bis zum 20.09.2018 auf unserer Homepage (siehe oben) möglich ist.

Anmeldung für die Workshops:
Im Rahmen der Anmeldung für die Tagung können Sie sich auch für die Teilnahme an einem Workshop entscheiden. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl je Workshop ist eine Voranmeldung auf unserer Homepage (siehe oben) zwingend erforderlich. Da die maximale Teilnehmerzahl für diesen Workshop möglicherweise schon erreicht sein kann, bitten wir Sie bei der Anmeldung, noch einen alternativen zweiten Workshop auszuwählen.

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr beträgt 30 €. Für Studierende wird ein ermäßigter Betrag von 20 € erhoben.
Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr bis spätestens 20.09.2018 auf folgendes Konto:
Volks- und Raiffeisenbank Greifswald
IBAN: DE68 1506 1638 0001 6278 30
BIC: GENODEF1ANK
Verwendungszweck: Fachtagung 2018, Name des Teilnehmers

Tagungsort:
Die Tagung findet in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald in Greifswald im Audimax, Rubenowstraße 1, 17489 Greifswald statt.
Bei Anreise mit dem PKW nutzen Sie bitte die Parkmöglichkeiten im Parkhaus „Am Markt“ und Parkhaus „Dompassage“.

Bei Rückfragen:
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Dr. phil. Claudia Schaumann-Kuchling zur Verfügung.
Telefon: 03834 / 84 39 33
E-mail: schaumann-kuchling@heureka-hgw.de

geplante Vorträge

09:15 - 09:45 Uhr
Wie können Abschalten, Ablenken, Verweigern mit einer hohen Intelligenz zusammenhängen?
- Erkennungsmerkmale einer besonderen Begabung
Im Vortrag wird aufgezeigt, an welchen beobachtbaren Merkmalen sich eine besondere Begabung erkennen lässt und welche negativen Folgen mit einer chronischen, geistigen Unterforderung verbunden sein können.
Dipl.-Psych. Dr. phil. Claudia Schaumann-Kuchling
SPRUNGBRETT GREIFSWALD – Begabungspsychologische Beratungsstelle

09:45 - 10:45 Uhr
„Eine steigende Flut hebt alle Schiffe.“
Begabungs-und Begabtenförderung als Motor für die Schulentwicklung
Wie gelingt es, allen Kindern und Jugendlichen in ihren unterschiedlichen Potenzialen gerecht zu werden und ihnen angemessene Bedingungen für ihre Begabungsentwicklung und ihre Persönlichkeitsbildung zu ermöglichen? In dem Vortrag soll auf diese Frage aus der Perspektive einer Anthropologie und Pädagogik der Person eingegangen werden. Es wird gezeigt, dass die Personorientierung zu einer Veränderung der Prioritäten führt: Begabungsförderung wird von der menschlichen Person begründet, die somit das Prinzip von erzieherischem Handeln und schulischer Praxis darstellt. Lehrpersonen werden außerdem entlastet, indem sie die Verantwortung für gelingende Lernprozesse mit den Subjekten der Bildung, den Schülerinnen und Schülern, teilen. Dies gelingt dann am besten, wenn Begabungs- und Begabtenförderung gleichzeitig ein Thema der Schulentwicklung ist und die Schulkultur prägt.
Prof. Dr. Gabriele Weigand
PH Karlsruhe, Institut f. Allg. und Historische Erziehungswissenschaft

11:00 - 12:00 Uhr
Übergänge – bisher vielfach vernachlässigte Meilensteine in der Entwicklung (mathematisch) begabter Kinder

Übergänge von der Kita in die Grundschule und von dieser in eine nachfolgende Schule
Die Übergänge von der Kita in die Grundschule und von dieser in eine nachfolgende Schule sind für alle Kinder mit weitreichenden Veränderungen und zugleich Herausforderungen für sie, aber ebenso für die Eltern, die Erzieher/innen und Lehrer/innen verbunden. Hierum wissend, bemühen sich Erzieher/innen und Lehrkräfte darum, die Übergänge für Kinder umsichtig und sensibel zu gestalten. Der Hauptfokus vieler Lehrkräfte liegt dabei aber (wie auch ansonsten) auf Kindern mit speziellen Förderbedarfen. Sehr leistungsstarke bzw. begabte Kinder werden dagegen eher vernachlässigt, weil Lehrkräfte fälschlicherweise oft davon ausgehen, dass diese Kinder die Herausforderungen der Übergänge problemlos meistern. Dass dies ein großer Irrtum ist, wird im Vortrag an jeweils einem authentischen Fallbeispiel zu beiden Übergängen aufgezeigt. Hiervon ausgehend werden wesentliche Aspekte spezifischer Diagnose- und Förderkonzepte für eine adaptierte Gestaltung beider Übergänge von (mathematisch) begabten Kindern verdeutlicht. Dies schließt auch Netzwerke von Erziehern/innen, den Lehrkräften der beteiligten Schulen, den Eltern und ggf. Leitern/innen spezieller Förderprojekte ein.
Dr. Mandy Fuchs & Prof. Dr. Friedhelm Käpnick
WWU Münster, Institut für Didaktik der Mathematik und der Informatik

12:45 - 13:45 Uhr

Begabt und zu vielem fähig und trotzdem im Lernen gehindert?
Zur Problematik des Underachievements
Im Vortrag wird in das Konstrukt des Underachievements eingeführt. Es werden mögliche Verursachungen und unterschiedliche Erscheinungs- bzw. Verlaufsformen von Underachievement zunächst skizziert, um daraus fundiert Möglichkeiten zur Unterstützung von UnderachieverInnen in Familie und Schule an konkreten Fallbeispielen ableiten und diskutieren zu können.
PD Dr. Heike Hagelgans
MLU Halle-Wittenberg, Leitung Arbeitsbereich Schulpraktische Studien

14:00 - 14:30 Uhr
Folgen chronischer, geistiger Unterforderung - ein Erfahrungsbericht

Phillip Berkefeld
Schüler am Gymnasium Carolinum Neustrelitz

14:30 - 15:00 Uhr
Circus und Hochbegabung - andere Wege

Die Circustherapie wurde für verhaltensauffällige Kinder entwickelt. In unserer Klinik werden auch Hochbegabte so behandelt – Einblicke
Dr. med. Astrid Novosel-Datzer
Ärztliche Direktorin und Leitung Abteilung Pädiatrie Ostseeklinik Zingst

Workshops

von 15:15 Uhr bis ca. 16:45 Uhr

Entwicklung spezifischer Diagnose- und Förderkonzepte für eine adaptive Gestaltung des Übergangs begabter Kinder von der Kita in die Grundschule
Dr. Mandy Fuchs
vorrangig geeignet für: ErzieherInnen; LehrerInnen; Studierende für Lehramt Grundschule; PsychologInnen; DozentInnen
In den Workshops können die TeilnehmerInnen zum einen exemplarisch Lernarrangements für den Einsatz offener substanzieller Aufgaben im regulären Mathematikunterricht der Übergangsphasen entwickeln, die den kleinen Matheassen im regulären Unterricht ein forschendes selbstbestimmtes Lernen ermöglichen. Zum anderen können sie Gestaltungselemente für die Nutzung von Portfolios und vom formativen Assessment zusammenstellen, die der Förderung von Selbstbestimmung und Eigenverantwortung (mathematisch) begabter Kinder für ihr Lernen in den Übergangsklassen dienen.

Entwicklung spezifischer Diagnose- und Förderkonzepte für eine adaptive Gestaltung des Übergangs begabter Kinder von der Grundschule in eine nachfolgende Schule
Prof. Dr. Friedhelm Käpnick
vorrangig geeignet für: LehrerInnen; Lehramtsstudierende; DozentInnen; Eltern
In den Workshops können die TeilnehmerInnen zum einen exemplarisch Lernarrangements für den Einsatz offener substanzieller Aufgaben im regulären Mathematikunterricht der Übergangsphasen entwickeln, die den kleinen Matheassen im regulären Unterricht ein forschendes selbstbestimmtes Lernen ermöglichen. Zum anderen können sie Gestaltungselemente für die Nutzung von Portfolios und vom formativen Assessment zusammenstellen, die der Förderung von Selbstbestimmung und Eigenverantwortung (mathematisch) begabter Kinder für ihr Lernen in den Übergangsklassen dienen.

Praktische circustherapeutische Ansätze selbst erfahren
Dr. med. Astrid Novosel-Datzer
vorrangig geeignet für: Kinder- und AllgemeinärztInnen; Eltern; Studierende; ErzieherInnen

Ohne Differenzierung geht es nicht!
Sinn und Nutzen differenzierter Aufgabenstellungen anhand praktischer Unterrichtsbeispiele in Bezug auf unterschiedliche Schülerpersönlichkeiten und Schülerniveaus, vorzugsweise am Beispiel der Fächer Deutsch, Kunst und Gestaltung sowie Geografie
Grit Horn, Lehrerin Regionalschule
vorrangig geeignet für: LehrerInnen; DozentInnen; Studierende; evtl. Eltern

Zuhören leicht gemacht - praktische Tipps und Übungen für Kita und Schule
Dipl.-Psych. Dr. phil. Claudia Schaumann-Kuchling
vorrangig geeignet für: ErzieherInnen; LehrerInnen; Eltern; ÄrztInnen; Studierende; DozentInnen
In diesem Workshop geht es rund um das Thema Lernen. Von Natur aus findet unser Lernen ganzheitlich statt, d.h. wir lernen mit beiden Gehirnhälften. Kommen aber negative Lernerfahrungen, Überforderung oder Unterforderung ins Spiel ändert sich dieser Vorgang. Oft entstehen Lernstress und Blockaden. Wie die Lernfreude, Aufmerksamkeit und Konzentration im Unterricht und Kita-Alltag auf eine gehirngerechte und kreative Art zurückgeholt werden können, wird an zahlreichen praktischen Übungen gezeigt. Diese werden die Teilnehmenden im Workshop selbst durchführen, um sie leicht in den Schul- und Kita-Alltag integrieren zu können.

Unsere Dozenten

Dr. Claudia Schaumann-Kuchling
Dr. Claudia Schaumann-Kuchling ist Diplom-Psychologin und Kinesiologin in eigener Praxis „SPRUNGBRETT GREIFSWALD“.
Sie diagnostiziert besonders begabte Kinder und Jugendliche, erstellt Fördermaßnahmen und Gutachten für das Elternhaus, die Kita und Schule.
Als Kinesiologin begleitet sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene u.a. bei der Stärkung der Konzentrationsfähigkeit, beim Stressabbau, Lösen von Konflikten und Lernblockaden, Verfeinern der Selbstwahrnehmung, Erarbeiten und Erreichen von Zielen, Fördern des kreativen Potenzials sowie bei der Strukturierung des Alltags und des schulischen Lernens.

Prof. Dr. Gabriele Weigand
Prof. Dr. Gabriele Weigand ist Professorin für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und Leiterin des Instituts für Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaft. Sie wirkte beim Aufbau eines Modellversuchs für hochbegabte Schülerinnen und Schülern mit und unterrichtete auch in verschiedenen Modellklassen. Sie ist Leiterin des Weiterbildungsinstituts eVOCATIOn, Mitherausgeberin des journals für begabtenförderung und Mitglied des International Panel of Experts of Gifted Education (iPEGE). Nach Abschluss eines landesweiten Schulentwicklungsprojekts in Bayern leitet sie ab 2018 den vom BMBF geförderten bundesweiten Forschungsverbund „Leistung macht Schule“, der die Weiterentwicklung von Schulen in der Potenzial- und Leistungsförderung von Schülerinnen und Schülern wissenschaftlich begleitet.
Sie hatte Forschungsaufenthalte an Universitäten in den USA, Kolumbien, Australien sowie Gastprofessuren in Frankreich. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind u. a. Anthropologie und Theorien der Person, Geschichte und Theorien der Schule, Begabungs- und Biografieforschung sowie Interkulturelle Pädagogik.

Prof. Dr. Friedhelm Käpnick
Friedhelm Käpnick, Prof. Dr. päd. habil., Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Lehrstuhlinhaber für Mathematikdidaktik. Arbeitsschwerpunkte: Diagnose und Förderung mathematischer Begabungen in verschiedenen Altersbereichen, Entwicklung von Lehr-Lern-Materialien unter dem besonderen Fokus der individuellen Förderung von Kindern.
Mitglied der Steuergruppe des BMBF-Projekts "Leistung macht Schule" zur Begleitung und Weiterentwicklung von Schulen hinsichtlich der Förderung leistungsstarker und potenziell leistungsfähiger Schüler/innen

Dr. Mandy Fuchs
Dr. Mandy Fuchs ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Westfälischen Wilhelms-universität Münster innerhalb des BMBF-Projektes "Leistung macht Schule", ein Projekt zur Begleitung und Weiterentwicklung von Schulen hinsichtlich der Förderung leistungsstarker und potenziell leistungsfähiger Schüler/innen. Sie ist seit ca. 20 Jahren Dozentin in der akademischen Ausbildung und beruflichen Fortbildung von pädagogischen Fach- und Lehrkräften im Elementar- und Primarbereich. Ihre Schwerpunkte sind u.a. die Entwicklung und Erprobung mathematischer Lernkonzepte zur Förderung von Kindern in heterogenen Lerngruppen, die Diagnostik und Förderung von Vor- und Grundschulkindern mit einer potentiellen mathematischen Begabung sowie die Gestaltung von Transitionsprozessen.

Dr. med. Astrid Novosel-Datzer
Dr. med. Astrid Novosel-Datzer ist Fachärztin für Kinderheilkunde. Ihr Studium absolvierte sie an der Ludwig Maximilian Universität München. Zudem widmete sie sich der Grundlagenforschung zum Thema "Kindliche Leukämie" am “The Institute of Cancer research“ sowie der Universitätsklinik Düsseldorf. Nach einer 5-jährigen Ausbildung zur zertifizierten Osteopathin folgte eine niedergelassene Tätigkeit in Berlin und Brandenburg. Zur Zeit ist Sie Leiterin der Ostseeklinik Zingst. Sie führt die Zusatzbezeichnung Sozialmedizin.

PD Dr. Heike Hagelgans
PD Dr. Heike Hagelgans ist ausgebildete Lehrerin für das Gymnasium in den Fächern Mathematik und Physik. Sie hat eine langjährige Tätigkeit an verschiedenen sächsischen Gymnasien, auch mit dem Schwerpunkt einer naturwissenschaftlichen Begabungsförderung in der Schule absolviert. Ihre derzeitige Tätigkeit: Leiterin des Arbeitsbereiches der schulpraktischen Studien im Lehramt an Grundschulen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ihre Arbeitsschwerpunkte: Underachievement, schulische Begabungsförderung, problemorientierter Mathematikunterricht, Habilitation zum Thema Underachievement, Karg-Preis der Karg-Stiftung 2011


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Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr von 30 € (Studierende 20 €) bis spätestens 20.09.2018 auf folgendes Konto:
Volks- und Raiffeisenbank Greifswald
IBAN: DE68 1506 1638 0001 6278 30
BIC: GENODEF1ANK
Verwendungszweck: Fachtagung 2018, Name des Teilnehmers

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